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Schluss mit generischen KI-Slides: HTML-first statt PowerPoint

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Kaum ein Thema wird in den Anwender-Communities der großen KI-Plattformen so emotional diskutiert wie Präsentationen. Der Wunsch ist immer derselbe: Folien im eigenen Corporate Design, mit sauberer Struktur und Layouts, die man ohne Scham vor Kunden zeigt. Die Realität ist immer dieselbe: Egal welches Tool, die Ergebnisse sehen nach KI aus. Generisch, leicht daneben, nie ganz im CI.

Bemerkenswert ist die Diagnose, die inzwischen selbst von Plattformseite bestätigt wird: Der limitierende Faktor ist PowerPoint selbst. Und genau da liegt der Ausweg.

Warum PowerPoint das falsche Zielformat ist

Sprachmodelle sind darin trainiert, Code zu schreiben. Sie sind sehr gut darin, Struktur, Layout und Gestaltung als Text auszudrücken. Eine PowerPoint-Datei ist aber kein Text, sondern ein verschachteltes Binär- und XML-Format, in dem Positionen, Ebenen und Vorlagen auf eine Weise verknüpft sind, die beim maschinellen Erzeugen schnell bricht. Das Ergebnis kennt jeder, der es probiert hat: Textboxen, die überlaufen, Farben, die fast stimmen, Layouts von der Stange.

HTML dreht das um. Eine Webseite ist Code, also das native Ausgabeformat der Modelle. Dein Corporate Design lässt sich als ein paar Zeilen Stilregeln exakt definieren: Farbwerte, Schriften, Abstände, Logo-Platzierung. Die KI muss dein CI nicht »treffen«, sie führt es aus.

In den Communities hat sich das herumgesprochen: Wer statt einer PPT-Datei ein interaktives HTML-Deck generieren lässt, berichtet von deutlich höherer Qualität in einem Bruchteil der Zeit. Bei DECAID fahren wir dieses Muster seit Monaten für praktisch jedes Deck, von Angebotsunterlagen über Webinar-Folien bis zu Kundenworkshops. Der Unterschied ist nicht graduell. Es ist der Unterschied zwischen Nacharbeiten und Abnehmen.

So führst du HTML-first ein

Schritt 1: Marken-Basics einmal sauber ablegen. Erstelle ein kompaktes Vorlagen-Dokument: Farbwerte als Hex-Codes, Schriften mit Fallbacks, Logo-Regeln, zwei bis drei Beispiel-Slides als Referenz, plus eine kurze Liste von Do's und Don'ts (»Headlines enden mit Punkt«, »nie mehr als eine Akzentfarbe pro Folie«). Das ist ein Nachmittag Arbeit und die wichtigste Investition des ganzen Prozesses.

Schritt 2: Das Deck als eine HTML-Datei generieren lassen. Gib der KI die Vorlage plus den Inhalt und lass sie ein Deck als einzelne HTML-Datei bauen: eine Folie pro Bildschirmseite im 16:9-Format, navigierbar mit Pfeiltasten. Keine Spezialsoftware, jeder Browser kann es öffnen.

Schritt 3: Review im Browser, Korrektur im Dialog. Öffnen, durchklicken, Änderungen ansagen (»Folie 4: Diagramm statt Aufzählung«). Weil das Deck Code ist, sind Korrekturen präzise und in Sekunden umgesetzt, statt dass du Textboxen zurechtziehst.

Schritt 4: Präsentieren und exportieren. Präsentiert wird direkt im Browser im Vollbild. Braucht es eine Datei für den Versand, erzeugt der Browser-Druckdialog ein sauberes PDF. Eine editierbare PowerPoint-Datei bleibt der Sonderfall für Empfänger, die selbst weiterbearbeiten müssen, dann konvertierst du am Ende einmal, statt im falschen Format zu arbeiten.

Schritt 5: Aus der Vorlage einen Team-Standard machen. Lege die Marken-Vorlage als wiederverwendbares Wissenspaket in eurer KI-Plattform ab, sodass jedes Teammitglied denselben Standard lädt, statt eigene Prompts zu bauen. In den Communities ist genau das die Königsdisziplin: Master-Vorlagen als geteilter Skill, damit das hundertste Deck genauso im CI ist wie das erste.

Die ehrliche Grenze

HTML-first ist der falsche Weg, wenn dein Gegenüber zwingend eine editierbare PPT-Datei in einem Konzern-Template erwartet und daran weiterarbeitet. Für diesen Fall bleibt der klassische Weg oder der Export am Ende. Für alles andere, interne Decks, Pitches, Workshops, Webinare, ist das Zielformat-Umdenken der größte einzelne Qualitätshebel, den wir kennen.

Take

Das Problem war nie, dass KI keine guten Folien kann. Das Problem war das Zielformat. Definiere dein CI als Code, lass Decks als HTML entstehen und exportiere nur, wenn es sein muss. Schritt 1 ist ein Nachmittag: Marken-Basics ablegen. Ab dann produziert dein Team Folien, die nach euch aussehen, nicht nach KI.

Was dich die Erstellung solcher Decks im Betrieb wirklich kostet und wie du KI-Budgets insgesamt steuerst, zeigen wir live am 1. September im Webinar: KI-Kosten im Griff.

Und wenn ihr das Muster direkt auf eure Vorlagen übertragen wollt: Sprich mit Sarah.

Melde dich an um diese Masterclass zu schauen
🔴 KI-Kosten im Griff
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Maximilian Moehring
CEO & Founder DECAID Group

Maximilian, GenAI Business Innovator und DECAID-Founder & CEO, revolutioniert die Geschäftsmodelle der Kreativbranche im KI-Zeitalter. Mit seinem "Min-Max-Prinzip" und AI-nativen Frameworks unterstützt er Führungskräfte dabei, den kritischen Wandel vom klassischen "Zeit-für-Geld"- zum zukunftsfähigen "Ergebnis-für-Geld"-Modell zu vollziehen. Seine Masterclasses und Transformations-Workshops (NPS >85) haben bereits renommierte Kreativagenturen und Marken auf ihrem Weg zu AI-nativen Organisationen begleitet.

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