

Die Geschichte von Märit Heuer, Redakteurin bei einer lokalen Zeitung und Teilnehmerin unserer Creative-Technologist-Weiterbildung.
Seit Mai 2025 bin ich bei DECAID, und seit Mai dieses Jahres betreue ich unsere Creative-Technologist-Weiterbildung. Das Ziel des Programms ist klar: Am Ende können alle Teilnehmer ganze Marketingkampagnen auf Knopfdruck umsetzen. Die Startpunkte dahin sind unterschiedlich. Einige sind schon richtig gut, andere stehen noch ganz am Anfang.
Die Projektwoche war die erste Aufgabe, bei der die Teilnehmer das Gelernte aus fünf Wochen direkt umsetzen konnten. Und die Ergebnisse waren krass. Eine der Aufgaben: die eigene Reise als Creative Technologist visualisieren. Ein Bild ist mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen: ein weit geöffnetes Fenster, davor eine Handvoll kleiner Roboter.

Es kam von Märit Heuer, Redakteurin bei einer lokalen Zeitung. Ihre Geschichte erzählt mehr über gelungene KI-Transformation als jede Statistik. Deshalb habe ich ihr ein paar Fragen gestellt.
Märit ist nicht als Tech-Enthusiastin gestartet. Im Gegenteil:
„In Sachen KI war ich ursprünglich etwas late to the party. Wahrscheinlich dachte ich anfangs noch, dass das etwas sei, das man wahlweise mitmachen kann oder eben nicht."
Der Wendepunkt kam Mitte 2025, bei einem Vortrag über die Zukunft mit KI: „Ab dem Zeitpunkt fand ich KI so gruselig wie genial." Sie beschloss, all-in zu gehen und die Technik lieber früher als später in ihren Alltag zu integrieren. Diesen Moment kenne ich aus vielen Gesprächen: der Punkt, an dem aus „kann man machen" ein „das ist alternativlos" wird.
Ihr Bild bringt diese Phase auf den Punkt: „Die Weiterbildung zur Creative Technologist hat sich für mich angefühlt, wie ein Fenster aufzumachen. Es gab einfach schon so vieles, das ‚da draußen' existiert hat, das ich aber bisher nicht reingelassen hatte in mein Leben und meine Arbeitswelt." Und die kleinen Roboter? Ihr wachsendes Netzwerk an eigenen KI-Agenten, „die aus Versehen auch noch superniedlich geworden sind".
Märit arbeitet in einer Redaktion. Quellengenauigkeit und Ethik sind dort keine Nice-to-haves, sondern das Geschäftsmodell. Wo KI hilft, war für ihr Team schnell klar: SEO-optimierte Überschriften, Zwischenüberschriften, Zusammenfassungen. Genauso klar ist die Grenze:
„KI ersetzt keine Berichterstattung vor Ort, keinen menschlichen Faktencheck, hat niemals die Deutungshoheit oder das letzte Wort."
Und dann der Satz, der diesem Artikel seinen Titel gibt:
„Human in the loop darf keine Floskel sein, das hat die Weiterbildung auch immer wieder deutlich gemacht: Selbst die besten Modelle sind fehlerbehaftet, deshalb braucht es uns Menschen nach wie vor als kontrollierende und ethische Instanz in der KI-Wertschöpfungskette."
Das ist für mich der Kern von allem, was wir in der Academy vermitteln. Wer KI ernst nimmt, kennt ihre Grenzen. Wer nur das Tool bedient, kennt sie nicht.
Wie das konkret aussieht, zeigt ihr Überschriften-Agent. Zehn Jahre lang hat Märit an Überschriften gefeilt, eine Viertelstunde pro Titel war normal. Heute:
„Wenn mir die KI in fünf Sekunden fünf gute Vorschläge macht, die auch noch SEO-optimiert sind, ist das Ergebnis doch: Die Userinnen und User bekommen eine super Überschrift, und ich kann mich der nächsten Recherche widmen."
Kein Ersatz für ihre Arbeit. Eine Umverteilung ihrer Zeit auf das, was nur sie kann: Recherche, Einordnung, Journalismus.
Der Teil, der mich am meisten freut, passiert gar nicht in unserer Weiterbildung. Er passiert danach, in Märits Redaktion. Sie löst dort inzwischen die KI-Probleme ihrer Kolleginnen und Kollegen:
„Die haben dann diesen Moment des Staunens. [...] Wenn die Heavy User das rüberbringen können, transformiert jeder weitere erfolgreiche Anwendungsfall Stück für Stück das ganze Mindset im Unternehmen."
Genau das ist der Unterschied zwischen einer Tool-Einführung und einer Transformation. Lizenzen kann man kaufen. Den Moment des Staunens nicht. Eine Person mit echtem Wissen im Haus schlägt jede flächendeckende Lizenz-Freischaltung.
Märits nächstes Ziel: ein eigener kleiner Assistent am Bildschirmrand. Vor ein paar Monaten ein ferner Wunschtraum. Inzwischen baut sie per Vibe-Coding ein Mini-Spiel für die Verlags-Homepage, in unter einer Minute. Ihr Fazit nach fünf Wochen Weiterbildung:
„Der Horizont von vor einer Woche kann morgen schon wieder im Rückspiegel zu sehen sein. [...] Von daher: Mini-Jarvis, ich komme!"
Was macht aus einem KI-Kurs eine Transformation? Ein Mensch, der das Wissen ins Haus trägt.
Human in the loop heißt bei Märit deshalb beides: Die KI bekommt nie das letzte Wort. Und der Wandel läuft über Menschen, die ihn vorleben, Use Case für Use Case, Kollegin für Kollegin.
Wenn du solche Menschen in deinem Unternehmen aufbauen willst: Alle Infos zur Creative-Technologist-Weiterbildung findest du auf der Seite der DECAID Academy.



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