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Im letzten Artikel haben wir gelernt, dass der größte Hebel für KI in der Unterstützung bei Brain-Aufgaben liegt. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Wie befähigst Du Deine Mitarbeiter, KI als persönlichen Sparringspartner zu nutzen, anstatt nur generische ChatGPT-Antworten zu erhalten?
Die Antwort: Indem Du ihnen zeigst, wie sie ihren eigenen digitalen Kollegen bauen. Einen KI-Assistenten, der ihre Arbeitsweise kennt, ihre Präferenzen versteht und genau weiß, wie sie Informationen aufbereitet haben möchten. Mit dem praxiserprobten 4-Elemente-Framework kann jeder in Deinem Team einen solchen Assistenten in unter einer Stunde erstellen.
Die Standard-Versionen von ChatGPT, Claude & Co. sind Alleskönner – und damit für spezifische Aufgaben oft unbrauchbar. Sie sind zu generisch, haben keine klare Rolle und kennen Deinen Unternehmenskontext nicht. Das führt zu den bekannten, frustrierenden Ergebnissen. Ein maßgeschneiderter digitaler Kollege löst genau dieses Problem.

Stell Dir vor, Du stellst einen neuen menschlichen Kollegen ein. Du würdest ihm auch seine Rolle erklären, ihm das nötige Wissen vermitteln, ihm Werkzeuge an die Hand geben und seine Fähigkeiten berücksichtigen. Genau dasselbe tun wir mit einem KI-Assistenten.
Dies ist der wichtigste Teil. Hier definierst Du in einem Basisprompt , wer der Assistent ist und wie er agieren soll. Es ist quasi der Arbeitsvertrag Deines digitalen Kollegen.
Beantworte diese vier Fragen:
Dieser Basisprompt gibt dem Assistenten eine klare Identität und Leitplanken für jede einzelne Antwort.
Das ist der entscheidende Schritt, um generische Ergebnisse zu vermeiden. Hier fütterst Du Deinen Assistenten mit Deiner "Secret Sauce" – dem Wissen, das Dein Unternehmen einzigartig macht.
Praxis-Tipp: Beginne mit 3-5 zentralen Dokumenten, die Deine Arbeit am besten beschreiben. Das reicht für den Anfang völlig aus.
Hier legst Du fest, was Dein digitaler Kollege tun darf. Soll er auf aktuelle Informationen aus dem Internet zugreifen können? Soll er komplexe Daten in einer Excel-Datei analysieren? Oder sogar auf Dein CRM-System zugreifen?
Typische Fähigkeiten sind:
Empfehlung für den Start: Aktiviere die Websuche, aber sei bei anderen Tool-Zugriffen zunächst zurückhaltend. Sicherheit und Kontrolle gehen vor.
Nicht jedes KI-Modell ist für jede Aufgabe gleich gut geeignet. Die Wahl des richtigen "Gehirns" für Deinen Assistenten kann einen großen Unterschied machen.
Eine einfache Faustregel:
Viele moderne KI-Plattformen erlauben Dir, das zugrundeliegende Modell für Deinen Assistenten gezielt auszuwählen. Nutze diese Möglichkeit, um die Leistung für Deine spezifische Aufgabe zu optimieren.
Genug der Theorie. So befähigst Du Deine Mitarbeiter – und Dich selbst – noch heute:
Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, klein anzufangen . Ein Assistent für eine Aufgabe. Das schafft schnelle Erfolgserlebnisse, baut Vertrauen auf und legt den Grundstein für eine Organisation, in der jeder Mitarbeiter einen schlagkräftigen digitalen Kollegen an seiner Seite hat.

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